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Aus Paris nach Bergen-Belsen 1944-1945
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Jacques Saurel
 
Présentation
Jacques Saurel, Jahrgang 1933, hätte ohne weiteres das gleiche Schicksal erleiden können wie zahlreiche Kinder von Eltern, die in der Zwischenkriegszeit aus Polen nach Frankreich ausgewandert waren: Auschwitz und die Gaskammer. Seinem Vater verdankt er es, zunächst nicht behelligt worden zu sein: Dieser hatte sich freiwillig zum Militärdienst verpflichtet, war in Kriegsgefangenschaft geraten und deswegen – wie auch seine Familie – durch die Genfer Konvention geschützt. So wurden Jacques, seine ältere Schwester (die jüngste war versteckt) und sein kleiner Bruder drei Monate lang in Drancy interniert und dann mit ihrer Mutter in das „Sternlager” von Bergen-Belsen deportiert.
Extrait du livre
Jacques Saurel, Jahrgang 1933, hätte ohne weiteres das gleiche Schicksal erleiden können wie zahlreiche Kinder von Eltern, die in der Zwischenkriegszeit aus Polen nach Frankreich ausgewandert waren: Auschwitz und die Gaskammer. Seinem Vater verdankt er es, zunächst nicht behelligt worden zu sein: Dieser hatte sich freiwillig zum Militärdienst verpflichtet, war in Kriegsgefangenschaft geraten und deswegen – wie auch seine Familie – durch die Genfer Konvention geschützt. So wurden Jacques, seine ältere Schwester (die jüngste war versteckt) und sein kleiner Bruder drei Monate lang in Drancy interniert und dann mit ihrer Mutter in das „Sternlager” von Bergen-Belsen deportiert. Dieser verdanken sie ihr Überleben. Zwar unterlagen sie „privilegierten” Bedingungen, denn die Nazis wollten sich ihrer als Austauschgeiseln bedienen, doch ohne die moralische Unterstützung und die Opferbereitschaft ihrer Mutter hätten die Kinder niemals überlebt. Im Winter 1944/1945 verschlechterten sich die ohnehin schon sehr schwierigen Lebensbedingungen weiter, während die Überlebenden der Räumungen der Lager im Osten eintrafen. Das Lager Bergen-Belsen, dessen Organisation nach und nach zerfiel, wurde damit zu einem echten Sterbelager, in dem Hunger und Seuchen herrschten. Jacques und seine Familie erlangten die Freiheit wieder, nachdem sie im April 1945 auf der Irrfahrt des sogenannten „Gespensterzuges” weitere Schrecken erlebt hatten. Ein Viertel der mit diesem Zug aus dem „Sternlager” verschleppten Personen verlor das Leben. Jacques und seine Schwester erkrankten an Typhus. Erst am 23. Juni 1945 sahen sie ihren Vater im Hotel Lutétia in Paris wieder. Sie blieben zwar am Leben, das aber war bei anderen Familienmitgliedern nicht der Fall: Keine Spur von denen, die in Polen lebten; in Frankreich verlor Jacques seine Großeltern väterlicherseits, drei Onkel, zwei Tanten und sechs Cousins... Aus der Konfrontation mit dem Schrecken, dem er so jung ausgesetzt war – ohne zu verstehen, wie er ihm entkam – hat Jacques sich eine Leidenschaft geschmiedet: Das Leben.
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30.05.2009
Ce Monsieur nous convie à son parcours d'enfant dans un triste épisode de notre si proche histoire. Sous forme de journal accessible aux pré-ados, avec qui il aime échanger, il émeut par sa simplicité et son grand cœur: A ne pas manquer.
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